Die Geschichte von Solina Steffisburg

Das heutige Solina Steffisburg trug viele Jahre lang den Namen «Ziegelei-Zentrum».

Die Vorgeschichte

Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Schörlengut von der Stadt Bern gekauft, um ihre Ziegelhütte an der Hofstettenstrasse in Thun mit Lehm zu versorgen.

1809 kauften die Gebrüder Schrämli aus Thun das Schörlengut und begannen mit der Produktion von Ziegeln. Später wurde aus diesem Unternehmen die stolze und weitum bekannte Ziegelei König & Co. Zur Blütezeit war das Unternehmen eine der grössten Ziegel-Produktionsanlagen in der Schweiz. Ihre Produkte wurden mit einem unverkennbaren Glockenstempel gekennzeichnet.

Nachdem die Ziegelei 1915 liquidiert worden war, wurde auch die Lehmgrube in der "Schörlen" stillgelegt. Sie wurde mit Kehricht und Bauschutt aufgefüllt und der Tunnel unter der Hombergstrasse zugeschüttet.

Volksentscheid und Spatenstich

1973 wurde die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern beim Verwaltungsrat der Vereinigten Asyle Gottesgnad vorstellig mit dem Anliegen, im Raum Thun neben dem Krankenheim Spiez ein weiteres Krankenheim zu errichten.

(Mehr über die Geschichte der Asyle Gottesgnad und des Vereins Oberländische Krankenheime OKH finden Sie in der Geschichte von Solina Spiez.)

Am 28.12.1982 kaufte der Verein Oberländische Krankenheime OKH das Areal, um das vom bernischen Stimmvolk mit 87 % Ja-Stimmen gutgeheissene Krankenheim mit 125 Betten und dem angrenzenden Personalhaus zu bauen.

Am 16. Mai 1983 erfolgte der Spatenstich und nach intensiver Bauzeit wurde im Mai 1985 die Einweihung gefeiert.

Das Ziegelei-Zentrum

Im Jahr 2000 wurde der Tatsache,  dass die Adresse «Ziegeleistrasse» an längst vergangene Zeiten erinnert, Rechnung getragen und die Idee eines Ziegelei-Zentrums ins Leben gerufen. 2002 erfolgte die Umbenennung in Ziegelei-Zentrum Steffisburg.

In der Folge wurden verschiedene Anstrengungen unternommen, das Unternehmen und seine Leistungen zu definieren und zu erweitern:

  • Das Ziegelei-Zentrum selbst als regionales Zentrum für Langzeitpflege mit 104 Plätzen an der Ziegeleistrasse 22.
  • Das Wohnheim "Schörlen" im ersten Stock des Ziegelei-Zentrums mit 16 Plätzen für Menschen mit Behinderungen.
  • Das Ziegelei-Haus mit 21 Studio- bzw. Seniorenwohnungen an der Ziegeleistrasse 20.
  • Ab 2002: Zusammenarbeit mit der Bernischen Lehrerversicherungskasse (BLVK) als Eigentümerin von 21 Seniorenwohnungen im Astraquartier. Das Ziegelei-Zentrum agiert als Dienstleistungserbringer für die Mieterschaft
  • Im Dorfzentrum Uetendorf wurde dieses Konzept mit demselben Partner 2003 weitergeführt. 21 Seniorenwohnungen wurden hinzugefügt.

2008 wird das Alters- und Pflegeheim Rosengarten mit 10 Pflegeplätzen der operativen Führung des Ziegelei-Zentrums unterstellt.

2012 ging die Standortleitung an Kurt Bärenfaller über.

Anfang 2013: Übergang der beiden Teilbetriebe Rosengarten und Wohnheim Schörlen aus der Stiftung Wohnen für Behinderte an den Verein Oberländische Krankenheime. In der Folge entsteht mit dem Rosengarten ein eigenständiger Standort.

2013 Umbenennung des Betriebs in Solina Steffisburg.

Ende 2013: Auflösung Vertrag als Dienstleistungserbringer für die Mieterschaft im Astraquartier und im Dorfzentrum Uetendorf.

2014: Silvia Bandy wird Standortleiterin von Solina Steffisburg.