Medienmitteilung

5. Oktober 2021

Digitalisierungsschub durch e-Health Experte Urs Kessler

Die Stiftung Solina verstärkt mit der Rekrutierung von Urs Kessler ihre Bestrebungen, dank moderner Technologie mehr Zeit für ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden zu gewinnen. Urs Kessler ist branchenweit als renommierter Experte des elektronischen Patientendossiers bekannt und verfügt unter anderem über ein Mandat von Curaviva Schweiz. Er wechselt per sofort von der Horgener Stiftung Amalie Widmer zur Stiftung Solina ins Berner Oberland.
 
Die voranschreitende Digitalisierung wird uns unseren Alltag erleichtern, davon ist der Stiftungsrat einer der grössten Langzeitpflegeinstitutionen im Kanton Bern überzeugt. «Zukünftig wird Software nicht mehr sein als eine Technologie, die unsere Prozesse unterstützt», meint Geschäftsführer Patric Bhend. Deshalb ging die Stiftung Solina in den letzten Jahren mit dem Insourcing der ICT und dem Aufbau einer eigenen Plattform in die entgegengesetzte Richtung von fast allen anderen Institutionen der Branche. «Die ICT ist für uns ein grosser Trigger, der uns zwingt, unsere Prozesse zu verstehen und zu verbessern. Wir verstehen heute wesentlich besser, was wir tun und haben sehr viel Wissen aufgebaut», so Bhend. 
 
Agilität und Knowhow als Marktvorteil
 
Die Stiftung Solina ist nicht nur davon überzeugt, dass schon bald neue technologische Hilfsmittel die Arbeit der Mitarbeitenden wesentlich erleichtern werden, sie will bei der Entwicklung auch aktiv mitmischen. Weil Solina eine Nonprofit-Organisation ist, werden künftige Effizienzgewinne nicht abgeschöpft, sondern kommen direkt den Bewohnerinnen und den Bewohnern in Form von zusätzlicher Zeit zugute. «Wer zukünftig rasch Sensoren oder innovative Apps in sein Gesamtsystem integrieren will, ist mit eigenem ICT-Knowhow wesentlich schneller und auch günstiger unterwegs, als mit externen Partnern, die zuerst verstehen müssen, was wir brauchen», meint der Solina-Geschäftsführer. Digitale Transformation sei ein langer Weg, der zu 90% aus Kultur und Prozessen bestehe und nur zu 10% aus Informationstechnologie. Um die Prozessseite zu stärken, holt sich Solina mit Urs Kessler nun einen ausgewiesenen Fachexperten an Bord, der die Bedürfnisse und das Handwerk der Pflege von der Pike auf gelernt hat und der alle Rollen aus eigener Erfahrung kennt. 
 
Innovation braucht die besten Köpfe
 
Nach dem Einstieg als Pflegehelfer bildete sich Urs Kessler stetig weiter bis zum Masterabschluss in Pflegewissenschaften. Er war als langjähriger Mitarbeiter des Pflegezentrums der Stiftung Amalie Widmer tätig, zuletzt arbeitete er als Applikationsverantwortlicher und EPD-Projektleiter. Nachdem Urs Kessler als erster in der Schweiz ein Alters- und Pflegezentrum an eine EPD-Stammgemeinschaft angebunden hatte, gründete er vergangenen Januar mit zwei Partner das EPD Kompetenzzentrum. In diesem Rahmen wird Urs Kessler weiterhin Beratungsmandate ausüben. 
 
Geschäftsführer Patric Bhend sieht darin kein Problem: «Wir werden zukünftig die besten Leute möglicherweise sowieso nur noch Teilzeit anstellen können.» Kessler übernimmt bei Solina ab sofort mit einem Pensum von 60% die Leitung Pflegeinformatik, ist Mitglied des Kaders und direkt dem Geschäftsführer unterstellt. Sein ausführliches Fachwissen findet weiterhin in verschiedenen Arbeitsgruppen wie eHealth Suisse, AXSANA und Curaviva Schweiz Eingang.